Die interaktive Installation NachSehung bietet eine räumliche und metaphysische Überlagerung des eigenen Sehens und Gesehenwerdens.
Prallheit und Erschlaffung sind die beiden extremen Zustände, zwischen denen trans_Form pendelt. Oder sind es emotionale Befindlichkeiten, wie Euphorie und Erschöpfung, wie in der Kraft und in der Schwäche sein?
Das Glashaus im Paradies Jena umschließt ein Volumen mit ausschließlich ebenen Begrenzungen. Es bezieht seine Ästhetik aus der geraden Linie und bildet als kubischer Körper eines der beiden Grundelemente der Skulptur. GeradeRundes lotet die ästhetischen Möglichkeiten der Kompositionen mit einem ausschließlich rund begrenzten Volumen aus und setzt diese in dramaturgisch entworfenen Wandel in Scene.
Das Glashaus ist ein besonderes transparentes architektonisches Gefäß. Die Medienperformance „Füllung“ vollführt eine prozessuale mediale Füllung seines asthetischen Volumens.
„Endlich wollte er sich ihr nähern, als sie auf einmal sich zu bewegen und zu verändern anfing; die Blätter wurden glänzender und schmiegten sich an den wachsenden Stängel, die Blume neigte sich nach ihm zu, und die Blütenblätter zeigten einen blauen ausgebreiteten Kragen, in welchem ein zartes Gesicht schwebte.“ Novalis ‚Heinrich von Ofterdingen‘
Die blaue Blume steht wie kein anderes Motiv für die romantische Suche nach innerer Einheit, Heilung und Unendlichkeit.
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